28.05.2020

Der BDI geht heute mit dem Eckpunkte-Papier zur Konjunkturbelebung an die Öffentlichkeit. Es konkretisiert den Sechs-Punkte-Plan des BDI vom 18.5. und fordert  

  1. die Ausweitung der Verlustverrechnung (Rücktrag Corona-Verluste),
  2. verbesserte Abschreibungsregeln (z.B. degressive und Sonder-AfA) und Steueranreize,
  3. die Senkung der Steuerbelastung (Vollständige Abschaffung Soli, Absenkung ESt/KSt),
  4. eine staatliche Ko-Finanzierung der Strom-Netzentgelte,
  5. Investitionen der öffentlichen Hand,
  6. Investitionen in F&E (Ausbau Forschungszulage),
  7. das BEHG erst mit der notwendigen Entlastungsverordnung starten zu lassen und
  8. die Automobilindustrie zu stärken.

Nach BDI-Informationen tagt am Dienstag der Koalitionsausschuss und wird ein Konjunkturpaket beraten.

 

 

Bündnis faire Energiewende ruft zur Online-Demo auf

16.09.2020

Anlässlich der heutigen Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages zum Brennstoffemissionshandelsgesetz ab 11 Uhr ruft das Bündnis Faire Energiewende zur Online-Demo auf. Mit der Pressemitteilung starten das BfE gleichzeitig eine Online-Kampagne und rufen zur Unterstützung über die Sozial-Media auf. Die Kampagnenseite finden Sie unter https://www.faire-energiewende.de/

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie und möglichst viele Unternehmer diese Kampagne unterstützen. Unter www.faire-energiewende.de gibt es oben rechts den Button „Unterstützen und teilen“. Mit Klick darauf gelangt man zur Grafik der Demo am Ende der Startseite. Unter der Grafik zur Demo sind die Icons zum Teilen des Motivs sowie der URL der Seite aufgeführt: Facebook, Twitter, LinkedIN. Mit Klick kann der User in seinen sozialen Kanälen auf die Online-Demo hinweisen und so die URL teilen.

Wir wollen damit erreichen, dass das Brennstoffemissionshandelsgesetz nicht ohne Entlastungsverordnung für die Industrie in Kraft tritt. Die Bundesregierung plant, dass BEHG ab dem 1.1.2021 mit 25€/t CO2 starten zu lassen. Außerdem fordern wir eine deutliche Absenkung des Industriestrompreises. Die EEG-Umlage muss abgeschafft werden.  

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ArGeZ: Die mittelständische Zulieferindustrie braucht Kaufimpulse

Düsseldorf, Frankfurt, Berlin 07.09.2020

Die Umsätze der mittelständischen Zulieferindustrie sind zu Beginn der Pandemie dramatisch eingebrochen und erholen sich kaum. Staatliche Finanzierungshilfen und Kurzarbeit waren und sind wichtige Instrumente zum Erhalt der vorwiegend mittelständischen Zulieferbetriebe. Es kommt aber entscheidend darauf an, die Verkaufszahlen zu konsolidieren. Die Bundesregierung hat mit dem Konjunkturpaket einen Schritt in die richtige Richtung getan und wollte mit der Mehrwertsteuersenkung Kaufanreize auch für Automobile geben. Die Absatzzahlen haben leider nicht entsprechend reagiert.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 

 

ArGeZ: Hoffnung auf steigende Nachfrage nach den Werksferien der OEM zieht die Erwartungen der Zulieferer nach oben

28.08.2020

Den dritten Monat in Folge haben sich die Erwartungen der deutschen Zulieferer verbessert. Mit einem Saldo von +12,5 Prozent scheint sich dieser Hoffnungswert zu stabilisieren.  Die Erwartungen haben mittlerweile den höchsten Wert seit Januar 2018 erreicht. Das positive „Überschießen“ von Stimmungsindikatoren nach einer negativen Phase ist typisch und war auch 2009 zu beobachten. Dass diese dynamische Entwicklung auf realen Geschäftsdaten basiert, ist nicht gesichert: Die Verbesserung der Erwartungen beruht überwiegend auf Meldungen, die lediglich signalisieren „wir hoffen, dass es nicht schlechter wird.“ Lediglich ca. 30 Prozent der Zulieferer rechnen - wie im Vormonat - mit besseren Geschäftsaussichten.

Letztendlich ist dies, wir thematisierten es schon im Juli, mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Wiederanlaufen der Fertigung nach den OEM Werksferien geschuldet. Lediglich BMW startet traditionell später, da die Pause mit den Schulferien in Bayern verknüpft ist. Sollte die Nachfrage im Anschluss nachhaltig anziehen, wäre dies zu begrüßen, da die Kapazitäten derzeit nur zu 50 bis 75 Prozent ausgelastet sind.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Aluminiumindustrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.

 

 

Grenzausgleichsmaßnahmen müssen die gesamte Wertschöpfungskette einbeziehen

17.08.2020

Gastkommentar von Martin Kunkel in der MarketSTEEL 

Die Kaltwalzindustrie fordert für den Fall der Einführung eines Grenzausgleichsmechanismus einen umfassenden Wettbewerbsschutz, der alle Verarbeitungsstufen emissionsintensiver Materialien einschließt. Nur so kann das Risiko der Carbon-Leakage-Verlagerung auf die nachgelagerten Verarbeitungsstufen verhindert und ein Schutz von Arbeitsplätzen und Unternehmen in den Wertschöpfungsketten der Stahl- und Metallverarbeitung gewährleistet werden. Ein Schutz nur für ausgewählte Sektoren würde deutlich zu kurz greifen.

Den gesamten Kommentar lesen Sie hier.

 

 

 

ifo Geschäftsklimaindex steigt weiter

27.07.2020

Laut Pressemitteilung des ifo Insittutes hat sich die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland weiter verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 90,5 Punkte gestiegen, nach 86,3 Punkten1 im Juni. Dies ist der dritte Anstieg in Folge. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage merklich zufriedener. Zudem blicken sie vorsichtig optimistisch auf die kommenden Monate. Die deutsche Wirtschaft erholt sich schrittweise.