|
0-Fehler-Strategie Durch kontinuierliche Prozessverbesserungen in der Kaltwalzindustrie sowie den vorgelagerten Stahlherstellungsprozessen konnten Fehler auf ein Minimum reduziert werden. 100% fehlerfreie Produkte sind bei Betrachtung der gesamten Prozesskette jedoch nach wie vor nicht sicherzustellen. Ziel dieses Beitrags ist, Ursachen, Vermeidungs- und Entdeckungsmöglichkeiten von Restfehlern aufzuzeigen und auf das Vorhandensein dieses Risikos bei Stahl-Halbzeugen, wie Bandstahl und Kaltband hinzuweisen. |
Zero-defect-strategie Due to continuous process improvements in the cold rolling industry and the upstream steel production processes, it has been possible to reduce defects to a minimum. However 100% defect-free products cannot be guaranteed when considering the entire process chain. The aim of this brochure is to explain the causes and possibilities for avoiding and detecting residual defects. Moreover it points out the existence of the residual risk of defects in semifinished products of steel such as cold rolled steel strip.
|
|
|
EU-Richtlinie 2010/75 Durchführungsbeschluss der Kommission vom 10. Februar 2012 mit Leitlinien für die Erhebung von Daten sowie für die Ausarbeitung der BVT-Merkblätter und die entsprechenden Qualitätssicherungsmaßnahmen gemäß der Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Industrieemissionen. (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen C(2012) 613) |
Standsicherheit von Coils Die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e.V. hat in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Stahl der RWTH Aachen eine Studie durchgeführt. Das Ziel der Studie “Untersuchung zur Standsicherheit von Bandstahlringen mit waagerechter Achse unter Berücksichtigung der heute üblichen Lagerhallenuntergründe“ war, das Verhältnis von Bandstahlringbreite zu Bandstahlringaußendurchmesser bei waagerechter Achse so zu bestimmen, dass die Standsicherheit dieser Ringe, in Abhängigkeit des Lagerhallenuntergrunds, gewährleistet ist. |
|
|
Grenzen der IATF 16949 in der Kaltwalzindustrie Die IATF 16949 stellt einen weltweit anerkannten Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Automobilindustrie dar. Ziel ist es, die Anforderungen der Kunden und der gesamten Lieferkette zu harmonisieren und die Produkt- und Prozessqualität kontinuierlich zu verbessern. Die Umsetzung der IATF 16949 in der Kaltwalzindustrie ist jedoch durch die spezifischen Rahmenbedingungen und Besonderheiten dieser Branche geprägt. Die Kaltwalzindustrie liefert überwiegend Halbzeuge, deren endgültige Eigenschaften und sicherheitsrelevante Merkmale erst beim Kunden im Rahmen der weiteren Verarbeitung entstehen. Daher können einzelne Anforderungen der IATF 16949 – wie Produktsicherheitsbeauftragte, besondere Merkmale oder Requalifikationsprüfungen – nicht vollständig übernommen werden. Die Verantwortung der Organisation beschränkt sich auf die Einhaltung der vereinbarten Spezifikationen und die lückenlose Dokumentation der Produktionsprozesse bis zur Auslieferung des Halbzeugs. Im Leitfaden finden Sie Stellungnahmen der Kaltwalzindustrie zu einigen kritischen Punkten. |
||


