16.12.2019

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Die Fachvereinigung Kaltwalzwerke macht sich stark gegen den Fachkräftemangel und schult Mitarbeiter mit einem internen Seminar.  Insgesamt 21 Fachkräfte absolvierten erfolgreich die Schulung „Technik für Kaltwalzer“. In 13 Terminen  an einem Freitagnachmittag lernten die Teilnehmer alles über metallkundliche Grundlagen, die Wärmebehandlung von Stählen und Bändern sowie das Kaltwalzen. Auch die verschiedenen Produkte des Kaltwalzens, die Logistik sowie die Anwendungen waren Thema des Seminars.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer feierten die bestandene Prüfung am 13.12.2019 und erhielten ihr Abschlusszeugnis. Wir gratulieren den 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wünschen viel Erfolg in der weiteren beruflichen Laufbahn!

Auch in 2020 wird die Fachvereinigung Kaltwalzwerke dieses erfolgreiche Seminar wieder anbieten. Veranstalter ist das Institut für Umformtechnik in Lüdenscheid zusammen mit dem Verband.

Ansprechpartner: Nicole Rudolf

 

 

Autozulieferer in Sorge: Erst fehlten die Chips, jetzt wird der Stahl knapp

FAZ vom 19.02.2021

Weil sich die Industrieporduktion überraschend schnell von den Corona-Folgen erholt, kommen die Hochöfen nichtnach mit der Stahlprodutkion. Rohmaterial für die Zulieferer wird knapp - und teuer.

Erst fehlten die Chips, jetzt warnen Zueliferunterhemen, dass Engpässe in der Stahlprodiktion die Versorgung von Autoherstellern, Elektroindustrie und Maschinenbau beeinträchtein könnten. "Viele Zulieferer sind schon jetzt nicht mehr in der Lage, ohre Kunden termingerecht zu bedienen", warnt Berhard Jacobs, Geschäftsführer des Industrieverbandes Blechumformung (IBU).

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Stahlmangel bremst Aufschwung

WP/WR vom 19.02.2021

Die EU denkt an Verlängerung der Schutzzölle auf Asien-Importe. Stahl verarbeitende Zulieferer wie das Hagener Kaltwalzunternehmen Waelzholz halten dies für falsch. 

Die Industrie ist aktuell der Garant für Wertschöpfung in der Krise. Nach deutlichen Umsatzeinbrüchen im zweiten Quartal 2020 entwickelte sich eine erfreulich dynamische Nachfrage auch in der heimischen Zulieferindustrie. Allerdings wackeln die Lieferketten. Nach dem Mikrochip-Mangel wird Stahl in Europa wohl immer mehr zum begrenzenden Faktor.

Waelzholz, weltgrößtes Kaltwalzunternehen mit Sitz im westfälischen Hagen, musste nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2020, infolge der Corona-Pandemie, einen zweistelligen Umsatzrückgang hinnehmen. „Umso mehr freuen wir uns aktuell über eine hohe Nachfrage und gute Beschäftigung. Bei Kunden aller Branchen, ob Auto, Energie oder industrielle Anwendungen, hat eine Erholung eingesetzt, die Geschäfte laufen gut“, sagte der Geschäftsführende Gesellschafter Hans-Toni Junius.

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IBU und FVK erheben Einspruch gegen Verlängerung der Safeguards auf Stahl

11.02.2021

Verlängerung der Safeguards auf Stahl nicht WTO-konform
Voraussetzungen fehlen – keine Importwelle in Sicht – Stahlverarbeiter leiden Düsseldorf

„Eine Verlängerung der Safeguards auf Stahl wäre nicht WTO-konform“. Mit klaren Worten reagieren der Industrieverband Blechumformung (IBU) und die Fachvereinigung Kaltwalzwerke e. V. (FVK) auf den Vorstoß von zwölf europäischen Wirtschaftsministerien – darunter auch Deutschland – die im Juni auslaufenden Schutzmaßnahmen fortzuführen. Die Verbände monieren beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fehlende Voraussetzungen: Eine Importwelle Richtung Europa ist nicht in Sicht und die Nachfrage weltweit höher als das Angebot. Verarbeitende Unternehmen leider unter Stahlmangel und Höchstpreisen. „Warum sollen neue Einfuhrbeschränkungen initiiert werden, während hiesige Stahlverarbeiter händeringend um Material kämpfen?“ fragt IBU-Geschäftsführer Bernhard Jakobs. 

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ArGeZ PM: Automobil-Zulieferer benötigen doppeltes Belastungsmoratorium und Impulse, die Beschäftigung sichern

16.11.2020

Vom Autogipfel am 17.11. erwarten die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) organisierten mittelständischen Branchen klare Impulse zur Stützung der deutschen Zulieferunternehmen.

Damit Deutschlands Zulieferindustrie die aktuelle Krise überlebt, fordert die ArGeZ zwei Sofortmaßnahmen: „Wir benötigen erstens ein Belastungsmoratorium von Politik und Kunden und zweitens schnelle Impulse, die Beschäftigung und Auslastung sichern“, kommentiert  ArGeZ-Sprecher Christian Vietmeyer den bevorstehenden Autogipfel.

Die mittelständische deutsche Zuliefererindustrie steht mit dem Rücken zur Wand und kämpft vielfach um die schiere wirtschaftliche Existenz. Die Automobilzulieferer sehen sich zum Teil dramatisch reduzierten Abnahmemengen ausgesetzt, die am Jahresende nicht selten einen Produktionsrückgang von 25% zur Folge haben.

Die Maßnahmen der Bundesregierung im Konjunkturpaket gehen vielfach in die richtige Richtung und haben durch Kurzarbeitsregelungen und zum Teil auch durch die KfW-Kredite arge kurzfristige Schmerzen genommen. „Perspektivisch hat die Koalition häufig richtige Weichen gestellt, die allerdings erst später wirken werden“, sagt Vietmeyer, „es fehlt aber eine Initiative zum sofortigen nachhaltigen Neustart der Zulieferindustrie. Die deutschen Mittelständler können anders als die Automobilhersteller oftmals nicht von der wieder boomenden Konjunktur in China profitieren“.

Daher bedarf es eines kräftigen Impulses, um zu der dringend notwendigen Auslastung der Betriebe in Deutschland zu kommen. Nur damit kann ein weiterer Arbeitsplatzabbau verhindert werden.

Die mangelnde Auslastung führt ohnehin schon zu einer gestiegenen Kostenbelastung. Darüber hinausgehende Forderungen der Kunden, die zu einer weiteren Verschärfung dieser Situation führen, sind angesichts der überraschend guten Ergebnisse der OEM nicht nachvollziehbar. „Ähnlich wie bei der staatlichen Belastung der Wirtschaft muss es auch bei entsprechenden Kundenforderungen zu einem Belastungsmoratorium kommen. Das ist unsere Auffassung von fairer, partnerschaftlicher und zuverlässiger Zusammenarbeit“, kommentiert Vietmeyer.

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Mittelständische Industrie braucht Belastungsmoratorium

09.11.2020

Das Bündnis faire Energiewende hat heute die beigefügte Pressemitteilung mit der Forderung nach einer schnellen, breit wirkenden und unbürokratischen Entlastungsverordnung für den Brennstoffemissionshandel herausgegeben. Das Bündnis warnt darin vor erheblichen Wettbewerbsnachteilen und Verwerfungen am Arbeitsmarkt und fordert ein Belastungsmoratorium für Mittelständische Industrie.