16.12.2019

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Die Fachvereinigung Kaltwalzwerke macht sich stark gegen den Fachkräftemangel und schult Mitarbeiter mit einem internen Seminar.  Insgesamt 21 Fachkräfte absolvierten erfolgreich die Schulung „Technik für Kaltwalzer“. In 13 Terminen  an einem Freitagnachmittag lernten die Teilnehmer alles über metallkundliche Grundlagen, die Wärmebehandlung von Stählen und Bändern sowie das Kaltwalzen. Auch die verschiedenen Produkte des Kaltwalzens, die Logistik sowie die Anwendungen waren Thema des Seminars.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer feierten die bestandene Prüfung am 13.12.2019 und erhielten ihr Abschlusszeugnis. Wir gratulieren den 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und wünschen viel Erfolg in der weiteren beruflichen Laufbahn!

Auch in 2020 wird die Fachvereinigung Kaltwalzwerke dieses erfolgreiche Seminar wieder anbieten. Veranstalter ist das Institut für Umformtechnik in Lüdenscheid zusammen mit dem Verband.

Ansprechpartner: Nicole Rudolf

 

 

WSM PM: „Ja“ zur Industrie viel wichtiger als „Jahr der Industrie“

16. Januar 2023

• Minister Habecks Slogan muss langfristige politische Strategie folgen
• Mittelständische Unternehmen brauchen klares Bekenntnis zum Standort Deutschland
• „Aus Abhängigkeiten befreien wir uns nur mit funktionierenden Wertschöpfungsketten“ 

„2023 ist laut Minister Habeck das ‚Jahr der Industrie‘ – diesem Slogan muss ein ‚Ja‘ zur Industrie folgen. Mit klarem Bekenntnis zum industriellen Mittelstand, nicht nur zur Großindustrie“, so Holger Ade, Leiter Industrie- und Energiepolitik beim Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Der für den Industriestandort Deutschland „systemrelevante“ Mittelstand braucht zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen die gleiche politische Unterstützung wie die Konzernwelt.

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unternehmer nrw - Pressemitteilung zur Strompreisbremse

07.12.2022

NRW-Unternehmer: Brüssel und Berlin müssen Bedingungen für Strom- und Gaspreisbremse grundlegend vereinfachen
Präsident Kirchhoff: „Industrieller Mittelstand in NRW besonders bedroht“

Die NRW-Unternehmensverbände haben Bundesregierung und EU-Kommission aufgefordert, die komplizierten und teilweise nicht praktikablen Bedingungen für die Strom- und Gaspreisbremse für energieintensive Unternehmen grundlegend zu vereinfachen. In der jetzigen Form drohten die Maßnahmen sonst gerade für den industriellen Mittelstand vielfach faktisch ins Leere zu laufen.

Der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen (unternehmer nrw), Arndt G. Kirchhoff, erklärte am Mittwoch in Düsseldorf, die Rückmeldungen aus vielen Unternehmen seien alarmierend. „Die strikte Kopplung der Hilfen an künftige Betriebsergebnisse macht die Instrumente für viele Betriebe entweder völlig unkalkulierbar oder betriebswirtschaftlich wirkungslos“, sagte Kirchhoff. Er forderte die Bundesregierung auf, sich mit aller Kraft in Brüssel für eine kurzfristige Anpassung des EU-Beihilferahmens einzusetzen.

Darüber hinaus müsse die Bundesregierung auf die von ihr selbst geplanten Zusatzkriterien verzichten. „Der richtige Ansatz der pauschalen Begrenzung der Energiepreise zum Erhalt von Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen droht durch Bürokratie und Kennzahlen-Wirrwarr ausgehebelt zu werden“, betonte Kirchhoff. Auch das vorgesehene Verfahren zur Erklärung der Standort- und Beschäftigungssicherung müsse deutlich einfacher gestaltet werden.

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WSM-Geschäftsklima November 2022

28.11.2022

Das Stimmungsbarometer der Stahl und Metall verarbeitenden Unternehmen in Deutschland zeigt im November endlich wieder aufwärts. Zwar hat die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage gegenüber dem Vormonat um 1,9 Saldenpunkte nachgegeben – immerhin ist der Abwärtstrend hier gebremst – das Stichwort „Bremse“ scheint aber den Ausblick der Unternehmer zu beflügeln, die Geschäftserwartungen hellen sich um 8,3 Saldenpunkte auf.

Das Geschäftsklima in den WSM-Branchen folgt also dem Mainstream des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland. Die Hoffnung auf eine Entspannung im Ukraine-Konflikt, einen nachlassenden Inflationsdruck und staatliche Unterstützung gegen die gestiegenen Energiekosten nehmen die aktuell größten Sorgen von den Schultern der Entscheider.

Der Ausblick auf das Geschäftsklima des nächsten Monats steht allerdings unter negativen Vorzeichen. Der Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie mag für Dax-Konzerne, die den Kostendruck sogar mit zusätzlichen Margen an Kunden weiterreichen können, tragbar erscheinen, für die zuliefernden Mittelständler ist er es keineswegs. Und die in Aussicht gestellten Entlastungen bei den Energiekosten werden die energieintensiven Betriebe der Branche nach intensiverer Analyse ebenfalls eher ernüchtern. Hier müssen über die Verbände noch wichtige Verbesserungen im weiteren parlamentarischen Verfahren durchgesetzt werden.       

WSM Grafik zum Geschäftsklima
Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen im November 2022 

 

 

 

WSM Nachrichten

Die aktuelle Ausgabe der WSM News ist erschienen. 

 

 

 

WSM Presseinfo: Dunkle Wolken am Konjunkturhimmel

15.11.2022

Stahl- und Metallverarbeiter brauchen wasserdichten Schutzschirm

·        Nach drei Quartalen: Produktion und Auftragslage schlechter als 2021
·        Auch Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf 2022 unerfreulich
·        Gaspreisdeckel und Strompreisbremse müssen industrielle Härtefälle berücksichtigen


Der Konjunkturhimmel der Stahl und Metall verarbeitenden Industrie ist grauer als 2021. Trotz kleinem Plus im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum gehen die Zahlen zurück: Die diesjährige Produktion sinkt bis Ende September um 0,7 Prozent, der Auftragseingang um 7 Prozent. Da bereits 2021 rückläufig war, fürchtet der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) eine Verfestigung des Negativtrends. Für den sehnlichst erwarteten Schutzschirm fordert er daher u. a. eine Härtefallregelung, die die Industrie mitnimmt.


Auch Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf unerfreulich
Der Stahl und Metall verarbeitende Mittelstand leidet. Er verliert nicht nur im Vergleich zu 2021, auch das laufende Geschäftsjahr entwickelt sich unerfreulich: Gegenüber dem zweiten Quartal sank die Produktion im dritten um 0,5 Prozent, der Auftragseingang um 5 Prozent. „Diese Zahlen lassen keinen positiven Ausklang des Jahres erwarten. Die Politik muss jetzt dafür sorgen, dass die angespannten Wertschöpfungsstrukturen des deutschen Wohlstandsfundamentes nicht weiter einreißen.

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