15.03.2013
Dr.- Ing. Hans-Toni Junius, Vorsitzender der Geschäftsführung der C. D. Wälzholz Unternehmensgruppe, ist am 12. März 2013 in den Vorstand des BDI/BDA Mittelstandsausschusses gewählt worden. Als aktiver Unternehmer, Mitglied im Präsidium des Wirtschaftsverbands Stahl- und Metallverarbeitung und Mitglied im Vorstand der Fachvereinigung Kaltwalzwerke will er der mittelständischen stahl- und metallverarbeitenden Industrie eine starke Stimme in Berlin geben.

„Der Mittelstand ist der Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft und bildet im Hinblick auf Ausbildung, Beschäftigung und technischen Fortschritt das industrielle Rückgrat für Deutschland. Es ist meine Aufgabe, die Interessen der vielen mittelständischen Stahl- und Metallverarbeiter zu vertreten und mich für gute Rahmenbedingungen für unsere Industrie in den Gremien des BDI, aber auch gegenüber der Politik einzusetzen“, so Dr. Junius.

Dekarbonisierung der Wirtschaft - andere Länder freuen sich

15.06.2021

In einem Interview mit der WirtschaftsWoche warnt Hans-Toni Junius: Strenge deutsche Klimagesetze könnten einzug dazu führen, dass mehr Produktion nach Polen oder China verlagert wird - nicht zu weniger Treibhausgasen.

 

 

Carbon-Leakage-Verordnung

10.06.2021

Das Thema Entlastung des industriellen Mittelstands von der CO2-Abgabe ist leider bislang immer noch nicht zufriedenstellend gelöst. Der Bundestag hat der vom Bundesumweltministerium vorgelegten Carbon-Leakage-Verordnung bislang nicht zugestimmt. Wenn er sich bis zum Ablauf dieses Monats nicht äußert, wird sein Schweigen allerdings als Zustimmung gewertet. Wir befinden uns nach wie vor in Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten, letzten Freitag fand z.B. ein Gespräch mit Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen, und weiteren Abgeordneten der Grünen statt. Es kann immer noch helfen, die örtlichen Bundestagsabgeordneten darauf anzusprechen.

Zu diesem Thema sind im Handelsblatt Online („Der steigende CO2-Preis gefährdet die Existenz vieler Unternehmen“) und in der Westfalenpost („CO2-Steuer gefährdet Mittelstand“) lesenswerte Artikel erschienen.

 

 

MEHR §CHLECHT ALS MEN§ENRECHT

08.06.2021

Gemeinsam mit vielen anderen Verbänden hat der WSM in den Medien Handelsblatt, FAZ und Welt eine Anzeige zum geplanten Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz geschaltet. Bislang hat der Deutsche Bundestag das Gesetz noch nicht beschlossen.

 

 

„Quo vadis Stahl – Perspektiven für die Transformation bis 2020“

27.05.2021

In einem Interview mit der Zeitschrift „Stahl“ erläutert Herr Kunkel, wie sich die Mitgliedsunternehmen der Fachvereinigung Kaltwalzwerke e.V. auf die Transformation vorbereiten. 

 

 

WSM Presseinformation zum Stahlmarkt

21.05.2021

Stahl ist weiterhin knapp: 98 % der Stahl und Metall verarbeitenden Betriebe in Deutschland haben Schwierigkeiten beim Stahleinkauf

Nach einer Mitgliederbefragung hat der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung festgestellt, dass 98 % der Mitgliedsunternehmen die Frage, ob die aktuelle Stahlmarktsituation ihre Unternehmensplanung beeinträchtige, bejahen, rd. die Hälfte davon sehen eine „sehr erhebliche“ Beeinträchtigung. 89 % der befragten Stahlverarbeiter antworten, dass sogar ihre aktuelle Produktion bereits betroffen sei und 87 % können bereits ihre Kunden nicht mehr wie vereinbart beliefern.

„Die Ergebnisse dieser Branchenumfrage sind alarmierend. Die Stahlversorgung muss viel schneller nachziehen, um die steigende Nachfrage zu bedienen“, so Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer.

Zu Lieferengpässen kommt es bei den vereinbarten Jahresmengen und besonders dramatisch bei Mehrmengen. Im Markt sind erhebliche Preiserhöhungen beim Stahl zu beobachten.

Als Gründe für diese prekäre Versorgungslage werden verschiedene genannt. Über 80 % der befragten Unternehmen glauben, dass sowohl die Stahlhersteller als auch die Kunden z.B. aus dem Automobil- und Maschinenbau die konjunkturelle Entwicklung unterschätzt haben. Hinzukommt, dass fehlende Importmengen die Situation verschärfen. So exportiert z.B. China aufgrund der wachsenden Binnennachfrage weniger Stahl. Außerdem sind Stahlimporte in die EU teilweise kontingentiert bzw. mit Schutzzöllen belegt. Viele Stahlverarbeiter sind laut Branchenumfrage zudem der Auffassung, dass die Stahlhersteller das Angebot bewusst verknappen.

„Bei der Stahl verarbeitenden Industrie kommt es bereits zu Produktionsausfällen. Das ist Gift für die wirtschaftliche Erholung, die wir alle brauchen. Wir benötigen jetzt dringend mehr Stahl und Rohstoffe“, so Hauptgeschäftsführer Christian Vietmeyer.

Presseinformation und Diagramme