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Vom 14. bis 18. Juni findet in Mailand / Italien die 6. SCT - Internationale Konferenz über Stähle in PKW und LKW statt. Die Konferenz enthält mehr als 150 Präsentationen aus Industrie und Forschung. Das Motto lautet „Die Automobil-, Zuliefer- und Stahlindustrie zusammenbringen“. Dies stärkt das, worum es in der modernen Stahlindustrie geht: Partnerschaften über Wertschöpfungsketten hinweg, die sich aus Fachleuten aus Industrie, Forschung und Entwicklung zusammensetzen. Das zweite Motto von SCT 2020 lautet: „Zukünftige Trends in der Stahlentwicklung, Verarbeitungstechnologien und -anwendungen“.

Die Hauptthemen sind:

  • • Stahlkomponenten in PKW und LKW
  • • Herstellung von Bauteilen
  • • Neue Hochleistungsstähle
  • • Modellierung, Simulation und Test
  • • Spezialthema: LEICHTES Schmieden

500 Experten aus aller Welt werden voraussichtlich am 6. SCT in Mailand teilnehmen. SCT bietet Ihnen nicht nur ein qualitativ hochwertiges Programm, sondern auch wichtige Vertreter des internationalen Geschäfts in der Ausstellung.

Über den speziellen Buchungslink für FVK- und CIELFFA-Mitglieder erhalten Sie 10% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

 

 

Erklärung zu den Folgen der Hochwasserkatastrophe

19.07.2021

Als schlimmste Unwetterkatastrophe der letzten Jahre hat das Tief „Bernd“ in dieser Woche ganze Landstriche überflutet, Straßenzüge unterspült und vielerorts die gesamte Infrastruktur zerstört. Ganze Städte sind von der Stromversorgung getrennt, stehen unter Wasser oder sind nicht mehr anfahrbar. In NRW besonders betroffen sind Gebiete im Rheinland, Bergisches Land, Ruhrgebiet und Sauerland. In diesen Regionen sind traditionell auch viele Unternehmen aus der Kaltwalzindustrie beheimatet, die aktuell besonders daran arbeiten, die Folgen und Schäden des Unwetters zu beseitigen. 

Zur Kommunikation mit Ihren Geschäftspartnern finden Sie hier eine mit WSM und den übrigen Mitgliedsverbänden abgestimmte Erklärung zu den Folgen der Hochwasserkatastrophe in deutscher und englischer Fassung.

 

 

ArGeZ Presseinformation

25.06.2021

Geschäftsklima der deutschen Zulieferer auf Rekordniveau

Laut Ifo-Institut festigt sich der aktuelle Boom der deutschen Zulieferindustrie weiter. Seit dem Tiefpunkt vor einem Jahr zeigt die Tendenz bei der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage in die gleiche Richtung. Der saisonbereinigte Saldo von positiven und negativen Beurteilungen legt im Juni um weitere 5,0 Punkte auf mittlerweile hohe 46,8 Punkte zu. Auch bei der Betrachtung der Erwartungen für die nächsten sechs Monate lässt sich nach zuletzt zwei verhaltenen Monaten wieder eine Verbesserung erkennen. Wenngleich der Anteil der optimistischen Erwartungen nicht steigt und im Juni bei rund 30 % liegt, steigt der saisonbereinigte Saldo um 4,0 Punkte auf nunmehr 23,6 Punkte, da die negativen Erwartungen zuletzt stärker rückläufig waren. Die Kombination beider Bewertungen führt dazu, dass das saisonbereinigte Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie von 30,4 auf 34,9 Punkte steigt. Dies markiert den höchsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1991.

Den mittlerweile niedrigen Infektionszahlen folgend, werden seit einigen Wochen überall in der Bundesrepublik die Corona-Schutzmaßnahmen gelockert. Während dies vor allem für Tourismus, Gastronomie und den Einzelhandel von Bedeutung ist, steigen die Konsumausgaben insgesamt. Auf die deutsche Zulieferindustrie wirkt sich dies positiv aus und bringt größere Planungssicherheit. Nachdem der Jahresstart aufgrund der ausgelaufenen Mehrwertsteuersenkung und entsprechenden Vorzieheffekten sowie aufgrund der zweiten und dritten Welle der Pandemie noch verhalten war, entlädt sich nun der Nachfragestau. Materialknappheiten in der Industrie gefährden derweil den Aufschwung und bleiben auch in den kommenden Monaten ein wichtiges Thema. Von der Halbleiter-Problematik in der Automobilindustrie sind die deutschen Zulieferer trotz der historisch guten Beurteilungen betroffen. Steigende Rohstoffpreise setzten die Zulieferer derweil zusätzlich unter Druck. Abzuwarten bleibt daher, inwiefern sich die sehr gute Geschäftslage in den kommenden Monaten einpendelt. Die deutschen Zulieferer stellen damit jedoch zunächst einmal mehr unter Beweis, dass der Mittelstand im höchsten Maße flexibel, produktiv und zuverlässig ist.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Aluminiumindustrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.

 

 

Safeguards

18.06.2021

Die EU-Kommission beabsichtigt, die Safeguards um weitere 3 Jahre zu verlängern. Das ist in Ansehung der Stahlknappheit nicht nachvollziehbar. Darum hat die FVK heute gemeinsam mit WSM und IBU erneut eine Stellungnahme an die EU-Kommission gesendet und sich strikt gegen eine Verlängerung ausgesprochen.

 

Dekarbonisierung der Wirtschaft - andere Länder freuen sich

15.06.2021

In einem Interview mit der WirtschaftsWoche warnt Hans-Toni Junius: Strenge deutsche Klimagesetze könnten einzug dazu führen, dass mehr Produktion nach Polen oder China verlagert wird - nicht zu weniger Treibhausgasen.

 

 

Carbon-Leakage-Verordnung

10.06.2021

Das Thema Entlastung des industriellen Mittelstands von der CO2-Abgabe ist leider bislang immer noch nicht zufriedenstellend gelöst. Der Bundestag hat der vom Bundesumweltministerium vorgelegten Carbon-Leakage-Verordnung bislang nicht zugestimmt. Wenn er sich bis zum Ablauf dieses Monats nicht äußert, wird sein Schweigen allerdings als Zustimmung gewertet. Wir befinden uns nach wie vor in Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten, letzten Freitag fand z.B. ein Gespräch mit Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen, und weiteren Abgeordneten der Grünen statt. Es kann immer noch helfen, die örtlichen Bundestagsabgeordneten darauf anzusprechen.

Zu diesem Thema sind im Handelsblatt Online („Der steigende CO2-Preis gefährdet die Existenz vieler Unternehmen“) und in der Westfalenpost („CO2-Steuer gefährdet Mittelstand“) lesenswerte Artikel erschienen.