Gesunde Arbeitsplätze - Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben
25.04.2018

Die Veranstaltung zeichnet sich durch die Beteiligung unterschriedlicher Akteure aus dem nationalen Arbeitsschutz aus. Programm und Ablauf werden eine umfassende und abwechslungsreiche Darstellung und Diskussion des Themas ermöglichen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Verstellung von praxisnahmen, fundierten Handlungshilfen für Betriebe liegen.

Nähere Informationen zur Kampagne erhalten Sie unter https://osha.europa.eu/healthy-workplaces-campaigns

marketSTEEL: Umbau zur klimaneutralen Stahlerzeugung

03.08.2021

Umbau zur klimaneutralen Stahlerzeugung: Kunden einbeziehen, übermäßigen Staatseinfluss vermeiden

Mit der neuerlichen Verschärfung der Klimaziele gewinnt die Diskussion um den Umbau zur klimaneutralen Stahlerzeugung an Konturen. Die Stahlerzeuger haben ihre Forderungen auf den Tisch gelegt, die Politik in Berlin scheint weitgehend folgen zu wollen. Der kürzlich vorgelegte „fit for 55“-Plan der EU erfüllt zwar nicht alle Wünsche. Aber auch in Brüssel wird die Stahlindustrie als schützenswerte Schlüsselbranche angesehen. Die Belange der europäischen Stahlverarbeiter kommen in der Diskussion erstaunlich wenig vor. Dabei kann die Transformation ohne Einbeziehung der Kunden nicht gelingen. Für wettbewerbsfähige Wertschöpfungsketten muss der Staatseinfluss begrenzt bleiben.

Hier finden Sie den ganzen Gastkommentar von Herrn Kunkel.

Erklärung zu den Folgen der Hochwasserkatastrophe

19.07.2021

Als schlimmste Unwetterkatastrophe der letzten Jahre hat das Tief „Bernd“ in dieser Woche ganze Landstriche überflutet, Straßenzüge unterspült und vielerorts die gesamte Infrastruktur zerstört. Ganze Städte sind von der Stromversorgung getrennt, stehen unter Wasser oder sind nicht mehr anfahrbar. In NRW besonders betroffen sind Gebiete im Rheinland, Bergisches Land, Ruhrgebiet und Sauerland. In diesen Regionen sind traditionell auch viele Unternehmen aus der Kaltwalzindustrie beheimatet, die aktuell besonders daran arbeiten, die Folgen und Schäden des Unwetters zu beseitigen. 

Zur Kommunikation mit Ihren Geschäftspartnern finden Sie hier eine mit WSM und den übrigen Mitgliedsverbänden abgestimmte Erklärung zu den Folgen der Hochwasserkatastrophe in deutscher und englischer Fassung.

 

 

ArGeZ Presseinformation

25.06.2021

Geschäftsklima der deutschen Zulieferer auf Rekordniveau

Laut Ifo-Institut festigt sich der aktuelle Boom der deutschen Zulieferindustrie weiter. Seit dem Tiefpunkt vor einem Jahr zeigt die Tendenz bei der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage in die gleiche Richtung. Der saisonbereinigte Saldo von positiven und negativen Beurteilungen legt im Juni um weitere 5,0 Punkte auf mittlerweile hohe 46,8 Punkte zu. Auch bei der Betrachtung der Erwartungen für die nächsten sechs Monate lässt sich nach zuletzt zwei verhaltenen Monaten wieder eine Verbesserung erkennen. Wenngleich der Anteil der optimistischen Erwartungen nicht steigt und im Juni bei rund 30 % liegt, steigt der saisonbereinigte Saldo um 4,0 Punkte auf nunmehr 23,6 Punkte, da die negativen Erwartungen zuletzt stärker rückläufig waren. Die Kombination beider Bewertungen führt dazu, dass das saisonbereinigte Geschäftsklima der deutschen Zulieferindustrie von 30,4 auf 34,9 Punkte steigt. Dies markiert den höchsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1991.

Den mittlerweile niedrigen Infektionszahlen folgend, werden seit einigen Wochen überall in der Bundesrepublik die Corona-Schutzmaßnahmen gelockert. Während dies vor allem für Tourismus, Gastronomie und den Einzelhandel von Bedeutung ist, steigen die Konsumausgaben insgesamt. Auf die deutsche Zulieferindustrie wirkt sich dies positiv aus und bringt größere Planungssicherheit. Nachdem der Jahresstart aufgrund der ausgelaufenen Mehrwertsteuersenkung und entsprechenden Vorzieheffekten sowie aufgrund der zweiten und dritten Welle der Pandemie noch verhalten war, entlädt sich nun der Nachfragestau. Materialknappheiten in der Industrie gefährden derweil den Aufschwung und bleiben auch in den kommenden Monaten ein wichtiges Thema. Von der Halbleiter-Problematik in der Automobilindustrie sind die deutschen Zulieferer trotz der historisch guten Beurteilungen betroffen. Steigende Rohstoffpreise setzten die Zulieferer derweil zusätzlich unter Druck. Abzuwarten bleibt daher, inwiefern sich die sehr gute Geschäftslage in den kommenden Monaten einpendelt. Die deutschen Zulieferer stellen damit jedoch zunächst einmal mehr unter Beweis, dass der Mittelstand im höchsten Maße flexibel, produktiv und zuverlässig ist.

Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut, München, ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Aluminiumindustrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

Der Chart, mit korrigierten saisonbereinigten Daten, steht zum Download unter www.argez.de zur Verfügung.

 

 

Safeguards

18.06.2021

Die EU-Kommission beabsichtigt, die Safeguards um weitere 3 Jahre zu verlängern. Das ist in Ansehung der Stahlknappheit nicht nachvollziehbar. Darum hat die FVK heute gemeinsam mit WSM und IBU erneut eine Stellungnahme an die EU-Kommission gesendet und sich strikt gegen eine Verlängerung ausgesprochen.

 

Dekarbonisierung der Wirtschaft - andere Länder freuen sich

15.06.2021

In einem Interview mit der WirtschaftsWoche warnt Hans-Toni Junius: Strenge deutsche Klimagesetze könnten einzug dazu führen, dass mehr Produktion nach Polen oder China verlagert wird - nicht zu weniger Treibhausgasen.